Risikopatienten profitieren von Knochenzement mit Antibiotikakombination
COPAL® G+C Knochenzement mit zwei Antibiotika ist seit langem bewährt beim Einsatz von Revisionen nach Ersatz von Hüft- oder Kniegelenken. Der Vorteil von zweifach antibiotikahaltigem Knochenzement hat sich zudem in der Hemiarthroplastik bei Risikopatienten zur Reduktion von Infektionen nach Gelenkersatz gezeigt. Neue retrospektive Studien weisen nun darauf hin, dass auch bei der Fixierung von Hüft- oder Kniegelenken von Risikopatienten in der Primärendoprothetik und aseptischer Revisionsendprothetik beim Knie der Einsatz von COPAL® G+C mit seiner darin enthaltenen Antibiotikakombination das Infektionsrisiko senken kann.
Mehr als 30% der Patienten weisen mindestens 2 Risikofaktoren auf
Bei der Versorgung von Hüft- und Kniegelenksprothesen ist die periprothetische Infektion (PJI) eine gefürchtete Komplikation, die für Patienten lebensbedrohlich und für Krankenhäuser kostenintensiv sein kann. Patientenindividuelle Risikofaktoren können die Entwicklung einer PJI begünstigen. Im Schnitt weisen mehr als 30% der Patienten mindestens 2 Risikofaktoren auf. In einigen Ländern (Finnland, Deutschland) trifft dies auf bis zu 50% der Patienten zu. Hierzu zählen unter anderem Übergewicht, Diabetes und kardiovaskuläre Erkrankungen. Aber auch frühere operative Eingriffe oder Infektionen.
34% Reduktion des Infektionsrisikos in der Primärendoprothetik
COPAL® G+C, ein zweifach antibiotikahaltiger Knochenzement, kann einer neueren Studie zufolge im Vergleich zu Knochenzement mit nur einem Antibiotikum die Häufigkeit von periprothetischen Infektionen bei Risikopatienten nach einer Primärversorgung des Knies bzw. der Hüfte um 34% reduzieren. Beim Hüftgelenkersatz wurde COPAL® G+C bei Vorliegen von 3 oder mehr Risikofaktoren verwendet. Beim Kniegelenkersatz erfolgte der Einsatz von COPAL® G+C bereits ab 2 oder mehr Risikofaktoren.
57% Reduktion des Infektionsrisikos bei aseptischer Knie-Revision
Vorteile des Einsatzes von doppelt beladenem Knochenzement (COPAL® G+C) zur Reduktion von PJI bei Risikopatienten sind auch bei der Versorgung von aseptischen Knie-Revisionen zu sehen. Eine aktuelle Studie weist eine Reduktion des Infektionsrisikos bei aseptischen Knie-Revisionen um 57% auf.
Ein Verzeichnis der Studien und weitere Erläuterungen finden Sie hier.
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